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BG Hagen klarer Sieger im Stadtderby

Landesliga 3 Damen Spieltag 17: BG Hagen vs. TSV Vorhalle
Mit nur 7 Spielerinnen zum Derby angetreten, Vorhalle konnte aber auch nur 8 Spielerinnen aufbieten, spielte man im ersten Viertel sehenswerten Basketball. Schönes Passspiel in der Offensive und wie immer sehr gute und konzentrierte Leistung in der Defensive sorgten dafür, dass die Gastgeber der BG schnell mit 6:0 führten. Zwar konnten die Damen des TSV in der 9. Minuten noch einmal verkürzen (10:08), aber ein guter Run zum Ende des Viertels stellte wieder eine beruhigende 15:08 Führung her. Im zweiten Viertel konnten die Damen der BG offensiv nicht mehr so ganz überzeugen, aber trotzdem baute man den Vorsprung kontinuierlich aus, gewann dieses Viertel auch 15:08 und ging mit einer verdienten 30:16 Führung in die Halbzeitpause.

Obwohl die Führung deutlich war, war Coach Miethling speziell mit der Leistung im zweiten Viertel unzufrieden. Mahnende Worte wurden aber schnell mit einer guten Leistung vergessen gemacht. Ein 16:00 Start ins dritte Viertel schraubte das Ergebnis auf 46:16 (25. Min.). Die Defensive stand sicher und erlaubte den Gästen aus Vorhalle in den weiteren 5 Spielminuten nur 6 Pkt. Im letzten Viertel wurde dann von beiden Seiten mehr gezockt, die Defensive etwas vernachlässigt und das Viertel mit 19:13 punktreich gestaltet.

Positiv bleibt zu erwähnen, dass die BG Hagen Spiele ohne erfolgreiche Dreipunktwürfe gewinnen kann, viel zum gegnerischen Korb zog und auch an der Freiwurflinie eine für eigene Verhältnisse gute Quote (63%) zeigte.

Pkt. BG Hagen: Cassandra Krüger (16 Pkt.|2/2 FW), Sabrina Wisniewski (15|5/6 FW), Mareen Thimm (15|1/2 FW), Katrin Schrage (13|3/6 FW), Heike Storkmann (5|1/2 FW), Jana Elflein und Michaela Matthies (je 3|je 1/2 FW), Alexandra Haller (0). 14/22 FW.

Pkt. TSV Vorhalle: Nikischin (9), Steinhoff (8), Fömpe (6), Pütz & Hußmann (je 4), Lotgering & Kroppach (je 2), Brand (0). 3/5 FW.

TV Hörde – BG Hagen 54:57

Landesliga 3 Damen Spieltag 16: TV Hörde vs. BG Hagen (16:19/14:17/14:18/10:03)

Defensivschlacht gegen den Tabellendritten aus Hörde gewinnen die Damen der BG nur knapp

Beide Mannschaften starteten gut defensivorientiert in die Partie. Trotzdem erwischten die Gäste aus Hagen einen guten Start in das Topspiel des Wochenendes und lagen nach 3 Min. mit 00:05 in Führung. Der Gast verteidigte in Folge des Fehlstarts nun aggressiver und hatte bei vielen Pässen immer eine Hand am Ball. Etwas überrascht von der hohen Intensität im Spiel leisteten sich die Damen der BG nun Fehlwurf um Fehlwurf und dazu gesellten sich noch einige Fehlpässe, so dass die Gastgeber das Spiel schnell zu ihren Gunsten drehten (5. Min 06:05). Mareen Thimm erhöhte nun den Druck auf die Aufbauspielerin aus Hörde und die Passwege wurden gut von den Flügeln dicht gemacht. 3 Ballgewinne und 3 Korbleger von Mareen Thimm sorgten wieder für etwas Luft und eine verdiente 11:08 Führung nach 7 Minuten. Es hätte ein richtig schönes Spiel werden können, wenn die Schiedsrichter nicht auf beiden Seiten viele Kleinigkeiten gepfiffen hätten. Die letzten Minuten des ersten Viertels verbrachten beide Mannschaften mehr an der Freiwurflinie als im Set-Play. Dort erwiesen sich die Damen aus Hörde als sehr zielsicher und konnten im ersten Viertel 08/10 FW verwandeln und sich so im Spiel halten (Hagen zu diesem Zeitpunkt 02/07 FW). Trotzdem führten die Tabellenführer aus Hagen mit 16:19 nach dem ersten Viertel. Das zweite Viertel war dann eine Kopie des ersten Viertels. Viele Foulpfiffe, viele Freiwürfe (dieses Mal wurden im zweiten Viertel von beiden Seiten nur 06/12 FW getroffen) und ein Spiel, das sich etwas in die Länge zog. Wie im ersten Viertel konnten die Hagenerinnen auch das zweite Viertel mit 3 Punkten für sich entscheiden und gingen mit einer 6 Pkt. Führung in die Halbzeitpause.

Aufgrund der hohen Foulbelastung der eigenen Spielerinnen (17 Fouls in den ersten 20 Min.) startete man mit einer 3-2-Zone in die zweite Halbzeit. Ein Foul, eine Geste, ein technisches Foul und 4 Freiwürfe plus Ballbesitz sorgten dann dafür, dass es nicht langweilig wurde und die Gastgeber innerhalb der ersten Spielminute wieder dran waren. Im nun folgenden Zeitraum stand die eigene Zone wie eine Mauer. Das Centerspiel der Gegner wurde fast komplett unterbunden, keine freien Würfe zugelassen und viele Bälle beim Rebounding oder beim Stealen erkämpft. Kontinuierlich bauten die Hagenerinnen den Vorsprung aus. In der 30. Spielminute führte man 41:50 doch durch einen Dreier konnten die TVler noch einmal verkürzen. In den letzten Sekunden des dritten Viertels konterten die Damen noch einmal, stealten 2 Bälle und erzielten 4 schnelle Punkte. Mit einem verdienten Vorsprung von 10 Pkt. und einem Spielstand von 44:54 ging man in den letzten Spielabschnitt. Hier änderten die Gastgeber dann ihre Defensiveinstellung. Anstatt weiterhin Druck zu machen, versuchten sie nun die Penetration komplett zu unterbinden und ließen den Gästen draußen viel Platz. Leider verunsicherte das die Gäste aus Hagen so sehr, dass auf einmal offensiv nichts mehr zusammenlief. Eigentlich war das auch nicht schlimm, weil auch der Gastgeber aus Hörde offensiv kein Mittel gegen die gut stehende Zone der Hagenerinnen fand. So stand es in der 35. Spielminute immer noch 44:56. Das Spiel schien nun gelaufen zu sein, aber 2 schnelle Dreier (einen mit Brett, einen aus ärgster Bedrängnis) und 2 gut herausgespielte Feldkörbe verkürzten den Spielstand auf 54:56 in der 39. Minute. Die zweite gute Offensive im letzten Spielabschnitt stoppte Hörde mit einem Foul. Leider traf man nur einen von zwei Würfen und so wäre es Hörde möglich gewesen, mit einem erfolgreichen Dreier im letzten Angriff die Verlängerung zu erzwingen. Zum Hagener Glück schafften es die Hörderinnen nicht, einen ordentlichen Abschluss zu finden und so liefen die letzten 20 Sekunden der Spielzeit runter und nach einem wilden Wurf sicherte ein wichtiger Rebound den 3-Punkte-Sieg über die Zeit.

Pkt. BG Hagen: Judith Sadowsky (24 Pkt.|1 Dreier|5/10 FW), Mareen Thimm (10|0/4 FW), Sabrina Wisniewski (7|1 Dreier|2/4 FW), Cassandra Krüger (5|1/4 FW), Michaela Matthies (4|2/4 FW), Katrin Schrage (4), Jana Elflein (2), Heike Storkmann (1|1/2 FW), Alexandra Haller (0). 11/28 FW. 2 Dreier.

Pkt. TV  Hörde: Schulze zur Wiesch (14), Wiemann & Möller (je 9), Kuhn (8), Weber & Skoda (je 6), Jung (2), Höwer & Weicken (je 0), Paral, Beer & Cymbrowski (n.e.). 3 Dreier. 19/30 FW.

BG Hagen – TV Werne BB 76:34

Landesliga3 Damen Spieltag15 Tabellenschlusslicht aus Werne keine Hürde für den Tabellenführer (24:12/13:08/13:09/26:05)

Trotz der vielen Krankheitsausfälle in der Woche starteten die Damen gut in die Partie. 4 wunderschöne Assists von Aufbauspielerin Mareen Thimm fanden ihre Mitspielerinnen und diese mit dem Ball den Korb. So stand es nach guten 4 Spielminuten 12:03 für die Gastgeber. Auch in den weiteren Minuten hatte man die Gäste aus Werne gut unter Kontrolle und konnte sich so eine 24:12 Führung im ersten Viertel erspielen.  Im zweiten und dritten Viertel zeigten die Damen der BG dann nicht mehr den gewohnten Einsatz und das Niveau der Begegnung sank ins Bodenlose. Trotzdem kontrollierte man weiterhin das Spiel, gewann beide Viertel und baute die Führung stetig aus. Die letzten 10 Spielminuten verteidigten die Damen per Zonenpresse. Nicht um den Gegner nun zu demütigen, sondern eher um an der eigenen Einstellung etwas zu ändern. Das zeigte auch Wirkung. Die Damen des TV Werne kamen kaum noch über die Mittellinie und verloren einen Ball nach dem Nächsten. Viele einfache Punkte schraubten das Ergebnis schnell in die Höhe. In den letzten 72 Sek. des Spiels erzielte Katrin Schrage 8 Pkt. und konnte sich so die „Krone der Topscorerin“ aufsetzen. Am Ende stand es 76:34 für den Tabellenführer.

„Eine gute und geschlossene Mannschaftsleitung war dieses Mal der Garant dafür, dass wir die durch etliche Krankheitsausfälle maue Trainingsbeteiligung der letzten Woche gut kompensieren konnten“ so ein zufriedener Coach Miethling. Für das Spiel am kommenden Samstag muss aber eindeutig mehr getan werden, denn da sind die Damen beim Tabellendritten aus Hörde zu Gast, der überraschenderweise an diesem Spieltag die Ruhrbaskets aus Witten schlagen konnte.

Pkt. BG Hagen: Katrin Schrage (22 Pkt.|0/2 FW), Cassandra Krüger (18|8/8 FW), Sabrina Wisniewski (15|3 Dreier), Heike Storkmann (9|3/3 FW), Mareen Thimm (7|1/4 FW), Elisa Maat (5|3/4 FW), Sandra Plöger (0|0/2 FW), Michaela Matthies (0). 15/27 FW. 3 Dreier.

Pkt. TV Werne: Niehüser (11 Pkt.), Bassendowski (7), Kowalski (6), Mantei (4), Gernenthum & Gräfe (je 3), Wohl (0). 08/12 FW.

TuS Breckerfeld – BG Hagen 47:56

Landesliga 3 Damen: Treffsichere Elisa Maat macht den Unterschied aus im Derby gegen Breckerfeld (08:15/14:18/13:11/12:12)

Gut starteten die Damen der BG ins Derby gegen die Breckerfelder Damen. 6:0 führte man nach 6 Min. Auch in den folgenden Minuten konnten die Gäste den Vorsprung weiter ausbauen. Aber leider kassierte man im letzten Angriff einen Dreier und konnte so das erste Viertel nur mit 08:15 gewinnen. Im zweiten Viertel entwickelte sich ein munteres Spiel. Bis zur 14. Spielminute konnten die Gastgeber das Spiel auf 20:21 verkürzen. Danach legten die Damen der BG einen guten 12:02 Run hin und schafften es so das Spiel deutlicher zu gestalten. In die Halbzeitpause verabschiedeten sich beide Mannschaften beim Stand von 22:33.

Im dritten Spielabschnitt versuchten die Breckerfelderinnen alles um den Vorsprung zu verkürzen – leider mit Erfolg. Der Vorsprung schmolz kontinuierlich. Trotzdem hatte man nicht das Gefühl, dass die Partie entscheidend kippen würde. Sobald der Vorsprung auf wenige Punkte geschmolzen war, legten die Damen der BG wieder einen Gang zu und verschafften sich so wieder etwas Luft. In die letzten 10 Minuten startete beide Mannschaften beim Stand von 35:44 mit gutem Zug zum Korb. Viele Freiwürfe prägten das Bild des letzten Spielabschnitts. Insgesamt konnten die Gastgeber aber dem weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer nicht mehr gefährden und so ging der Arbeitssieg verdient mit 47:56 an die Damen der BG.

Pkt. BG: Elisa Maat (23 Pkt.|3/4 FW), Cassandra Krüger (12|4/6 FW), Sabrina Wisniewski (10|2 Dreier), Katrin Schrage (4), Heike Storkmann (3|1/2 FW), Jana Elflein (2), Michaela Matthies & Mareen Thimm (je 1|je 1/2 FW), Sandra Plöger,  Alexandra Haller (0). 10/16 FW. 2 Dreier.

Pkt. TuS: Gälger (18), Hoppe (13), Möller (9), Stern (4), Emde (3), Bäker, Schneider, Fechtner & Halverscheidt (je 0). 13/17 FW. 4 Dreier.

ASC 09 Dortmund II – BG Hagen 53:73 (16:17/12:20/09:14/16:22)

Landesliga 3 Damen: Glanzloser Sieg gegen frech aufspielende Reserve des ASC 09 Dortmund
Nach dem wichtigen Sieg letzte Woche gegen die RuBas aus Witten wurde die Woche locker trainiert und so leider auch das Spiel locker angegangen. In der Offensive wurden viele leichte Punkte vergeben und auch die gut erarbeiteten zweiten Chancen meistens nicht genutzt. In der Defense verloren die Damen zu oft ihre Gegenspielerinnen aus den Augen, so dass die immer wieder zu leichten Fastbreakpunkten kommen konnten.

Dabei starteten die Hagenerinnen gut in die Partie. Schnell führten sie mit 14:08 (6. Min.) und alles sah nach einem entspannten Spiel aus. Leider verpassten es die Gäste in dieser Phase des Spiels das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Das nutzten die Gastgeber, die oft auch schwierige Würfe gut trafen, und verkürzten den Spielstand zum Ende des ersten Viertels auf 16:17. Bis zur 16. Spielminute blieb das Spiel eng. Dann legten die Damen der BG vier gute Minuten auf das Parkett und erspielten sich durch konsequentes Spiel der Systeme in der Offensive viele leichte und schöne Punkte. Ein 12:03 Run schraubte das Ergebnis ein wenig höher und so gingen beide Mannschaften mit einem Halbzeitergebnis von 28:37 in die Kabine.
Das dritte Viertel war auf beiden Seiten weniger ansehnlich. Zwar schafften die Dortmunderinnen nur 9 Pkt. in 10 Spielminuten, aber auch die Hagener Offensive blieb viel zu oft harmlos und erzielte selber nur 14 Pkt. Nach 30 gespielten Minuten stand es zu Beginn des letzten Spielabschnitts 37:51. Im letzten Viertel arbeiteten beide Teams vermehrt nach vorne. Die Defense wurde vernachlässigt und so punkteten beide Teams fleißig, was das Ergebnis schnell in die Höhe schraubte. Endstand nach 40 Min. war 53:73.

Einzig Katrin Schrage und Alex Haller zeigten überdurchschnittlichen Einsatz. Der Rest, obwohl stets bemüht, konnte nur selten an die geschlossen gute Leistung der letzten Spiele anknüpfen. Gute Besserung an dieser Stelle an Christin Kubertzki, die Anfang des zweiten Viertel umknickte und mit einem Bänderriss frühzeitig ausschied. Positiv muss auch erwähnt werden, dass Coach Miethling zum ersten Mal in dieser Saison 12 Spielerinnen auf den Spielbogen schreiben konnte.

Pkt. BG Hagen: Judith Sadowsky (15 Pkt.|1 Dreier| 2/2 FW), Mareen Thimm (11|2 Dreier|1/4 FW), Cassandra Krüger (9|7/8 FW), Elisa Maat ( 9|1/2 FW), Katrin Schrage (8|2/4 FW), Sabrina Wisniewski (8|6/8 FW), Alexandra Haller (5 |1 Dreier), Jana Elflein und Sandra Plöger (je 3|je 1/2 FW), Christin Kubertzki (2), Michaela Matthies und Heike Storkmann (je 0). 21/32 FW. 4x Dreier.

Pkt. ASC 09 Do. II: Wessel (18 Pkt.), Schütte (14), Spree (10), Langanke (6), Kleine-Weischede (3), Spree (2), Kasielke, Lanza & Richter (je 0). 14/28 FW. 1x Dreier

BG Hagen – SG Ruhrbaskets 63:60 (11:09/09:12/21:22/22:17)

Siegeshuddle

Siegeshuddle

Topspiel der Landesliga 3 Damen – BG Hagen vs. SG Ruhrbaskets
Knapper Sieg im Topspiel gegen den Tabellenzweiten aus Witten

Beide Mannschaften starteten nervös in die für beide Seiten wichtige Partie. Das spiegelte sich in einer schwachen Freiwurfquote auf Seiten der RuBas wieder (08/18 in der ersten Halbzeit) und beim eigenen Team in den vielen Fehlwürfen von außen. Dazu kam noch, dass einige Spielerinnen der BG in den ersten 20 Min. des Spiels fast komplett untertauchten und nur Mareen Thimm (11 Pkt.) und Judith Sadowsky (9 Pkt.) in der ersten Halbzeit punkteten. Judith Sadowsky war es dann auch, die durch einen erfolgreichen Dreier mit der Halbzeitsirene noch einmal auf -1 Pkt. verkürzte und die Mannschaften beim Stand von 20:21 für die RuBas in die Halbzeitpause schickte.

In der zweiten Halbzeit steigerte sich das Niveau des Spiels, wurde für die vielen Zuschauer ansehnlicher und aufgrund des engen Spielverlaufs auch immer interessanter. Rechtzeitig zum Beginn der zweiten Halbzeit tauchten nun auch die anderen Spielerinnen der BG auf. Zwei Dreier von Sabrina Wisniewski und guter Zug zum Korb von Cassandra Krüger sorgten dafür, dass das Spiel offensiv ausgeglichener gestaltet werden konnte. In der Defense waren die Damen der BG leider des Öfteren unaufmerksam, so dass die Gäste jeden kleinen Rückstand wieder aufholten und ausglichen.

Im kompletten Spiel konnte sich keine Mannschaft auf mehr als 5 Pkt. absetzen!

Wieder fast mit der Viertelsirene traf Katrin Schrage einen Mitteldistanzwurf und sorgte damit für einen verkürzten Spielstand von 39:41 für die Gäste. Die letzten 10 Spielminuten dieser intensiven Partie waren an Dramatik kaum zu überbieten. Den besseren Start in den Schlussabschnitt erwischten die Gäste aus Witten. Aber wieder hatten die Hagenerinnen die richtige Antwort per Dreier parat (32. Min. 44:45).

Nun gelangen den Ruhrbaskets zwei gute Offensivaktionen, die für die größte Führung im Spiel sorgten (33. Min. 44:49). Auszeit! Coach Martin Miethling fand anscheinend die richtigen Worte für Fehler in der Offense & Defense, so dass die Gastgeberinnen einen 7:0 Run hinlegten und das Spiel von 44:49 auf 51:49 zur verdienten Führung drehten (34. Min.). In den drauf folgenden 5 Spielminuten konnte sich keine Mannschaft mehr absetzen. Die Führung wechselte nun ständig hin und her.

Nach einer Auszeit der Ruhrbaskets foulten die Gäste Mareen Thimm beim Korbleger. Sie verwandelte beide Freiwürfe und konnte im nächsten Angriff per Dreier eine 1 Pkt. Führung erzielen (38. Min. 59:58). Ab diesem Zeitpunkt gaben die BGlerinnen die Führung nicht mehr ab. Mit einem Foul stellten sie die Gäste an die Freiwurflinie. Nur ein Freiwurf konnte verwandelt werden. Selber erzielte man durch gutes Zusammenspiel zwei schnelle Punkte. Im folgenden Angriff foulte man wieder, stellte den Gast an die Linie und sie trafen erneut nur einen von zwei Würfen. Nun foulten auch die Wittenerinnen um die Zeit zu stoppen. 2/4 FW in den letzten Spielminuten reichten aus, da die Gäste keinen vernünftigen Abschluss mehr erspielen konnten und so siegten die Damen der BG verdient mit 63:60.

Fazit: Nach dem 12. Sieg im 12. Spiel sieht alles nach Aufstieg aus. Um vom ersten Platz noch verdrängt zu werden, müsste man 3 Partien der letzten 10 Spiele verlieren – da angesichts der souveränen Hinrunde nicht davon auszugehen ist – Herzlichen Glückwunsch!

Pkt. BG Hagen: Mareen Thimm (21 Pkt.|3 Dreier|4/8 FW), Sabrina Wisniewski (12|3 Dreier|3/6 FW), Judith Sadowsky (11|1 Dreier|2/3 FW), Cassandra Krüger (8|6/7 FW), Elisa Maat (7|1/3 FW), Katrin Schrage (4), Michaela Matthies (0), Jana Elflein, Sandra Plöger, Christin Kubertzki und Alexandra Haller (je n.E.). 16/27 FW (59%), 7x Dreier

Pkt. RuBa: Rottländer (14), Weitkus (13), Hasenclever (12), Zielinksi (10), Behnke(8), Baedke (2), Marre (1), Mark, Faria, Schwaab, Schröder & Raupach (je n.E). 24/41 FW (58%), 3x Dreier

BG Hagen – Herner TC III 75:39 (16:08/19:13/15:12/25:06)

BG 1. Damen LL3 -  Energielose Leistung reicht für dünn besetzte Gäste aus Herne

„Dass es das erste Spiel nach langer Pause war, merkte man der Mannschaft direkt an“ so das Fazit von Coach Miethling nach dem glanzlosen Sieg gegen die dritte Mannschaft des Herner TC.

In der ersten Halbzeit spielten die Damen der BG unkonzentriert und konfus. Trotzdem kontrollierten sie das Spielgeschehen von Anfang an. Über 08:02 (5. Min.) setzten sich die Gastgeber auf 16:08 zum Ende des ersten Viertels ab. Leider schafften es die BG Damen nicht, die einzig von außen gefährliche Spielerin aus dem Spiel zu nehmen und so war es genau diese Spielerin, die ihre Mannschaft immer wieder durch gute Distanzwürfe im Spiel hielt. Allein im zweiten Viertel markierte sie 8 von 13 Herner Punkten. Den Unterschied von 14 Pkt. zur Halbzeit (35:21) merkte man dem Spielverlauf nicht wirklich an. Das dritte Viertel brachte zuerst auch keine Besserung, so dass das Viertel zwar gewonnen werden konnte (15:12), aber es war kaum ein Unterschied zwischen dem Tabellenersten und Tabellenzehnten zu erkennen. Einzig im letzten Viertel ging den Gästen die Puste aus, und die sich häufenden Fehler, konnten die BGlerinnen gut in leichte Punkte verwandeln.

Einzig Judith Sadowski und in der zweiten Halbzeit Cassandra Krüger zeigten eine gute Leistung. Erfreulich war die Rückkehr der Langzeitverletzten Christin Kubertzki und der Urlauberin Elisa Maat. Unerfreulich dagegen die Verletzung von Aufbauspielerin Mareen Thimm, die Mitte des dritten Viertels nach einem Foul beim Fastbreakkorbleger nicht weiter spielen konnte – an dieser Stelle gute Besserung!

Pkt. BG Hagen: Cassandra Krüger und Judith Sadowsky (je 20 Pkt.|je 4/6 FW), Sabrina Wisniewski (9|3/7 FW), Mareen Thimm (8|2/4 FW), Elisa Maat (6), Katrin Schrage (5|1/2 FW), Michaela Matthies (4), Christin Kubertzki (3|1/1 FW), Jana Elflein und Sandra Plöger (je 0).

Pkt. Herne: Büttner (21), Niedrig (6), Günther, auf´m Kamp & in der Beek (je 4), Kraft & Gockel (je 0).

Basketball-Landesliga: Eingespielte BG-Damen machen es Miethling leicht

WP, Hagen, 05.01.2010, Tim Stratemeyer
Hagen. Eine Erfolgsgeschichte auf Umwegen feiern im Moment die Damen der BG Hagen, aktuell ungeschlagener Tabellenführer der Basketball-Landesliga. Denn eigentlich waren die meisten der Spielerinnen bereits in die Oberliga aufgestiegen.

BG 1. Damen

BG 1. Damen

In der Saison 2006/2007 spielten sie noch in der dritten Mannschaft des TSV Hagen 1860 und hätten als punktgleicher Zweiter den Oberliga-Aufstieg wahrnehmen können. Doch der TSV-Vorstand wollte eine gemischte Truppe aus erfahrenen Spielerinnen und Talenten aus der zweiten Mannschaft bilden. Daraufhin fassten die Damen der Dritten den Entschluss, gemeinsam zur BG Hagen zu wechseln und dort in Kooperation mit Fredi Rissmann ein neues Damen-Team zu gründen.

„Für mich als Trainer ist das super dankbar, dass ich eine so erfahrene und auch eingespielte Truppe übernehmen durfte”, sagt Trainer Martin Miethling, der Mareen Thimm diese Saison an der Seitenlinie abgelöst hat und selbst bei Zweitregionalligist SV Haspe 70 spielt. Thimm wechselte dagegen nicht den Verein, sondern zieht jetzt die Fäden im Aufbau. Außerdem sind Elisa Maat von Zweitligist Phoenix Hagen und Heike Storkmann, die aus der Babypause zurückgekehrt ist, neu im Team. „Somit haben wir auf jeder Position einen Neuzugang”, stellt Miethling fest.

Doch so leicht lässt sich nicht beantworten, warum die BG-Damen fast jedes Spiel mit zweistelliger Differenz gewinnen. „Wir haben großes Glück”, meint der Coach, „letztes Jahr waren viele Spielerinnen verletzt.” Ende März 2009 wurden die Eilperinnen aufgrund des lädierten Kaders nur Tabellensechster, nachdem sie 2008 den Bezirksliga-Aufstieg mit nur zwei Niederlagen feierten.

Doch ein Manko wurmt den Tabellenführer. Denn trotz einer Kadergröße von 13 bis 14 Spielerinnen, sind meist nur acht beim Training. „Wenn wir mal fünf gegen fünf im Training spielen könnten, wäre das schon gut. Wir haben da noch Potenzial”, warnt Miehtling die Konkurrenz. Wobei eigentlich nur die Ruhrbaskets Witten dieses Prädikat verdient hätten. Mit lediglich einer Niederlage, jener vom ersten Spieltag eben gegen die BG (70:64), sitzen die Wittenerinnen dem Spitzenreiter im Nacken. „Ich gehe das Rückspiel am 23. Januar ganz entspannt an”, betont Coach Miethling, „wir haben sie auch im Pokal geschlagen, waren beide Male nicht komplett und spielen zu Hause.”

Allerdings musste seine Mannschaft vor kurzem doch die erste Pflichtspielniederlage hinnehmen. In der dritten Pokalrunde scheiterten die BG-Damen gegen den Regionalliga-Zweiten Köln 99ers mit 48:64. „Wir haben gut zusammengespielt und lange mitgehalten”, war Miethling dennoch zufrieden. Einen Vorteil hat das Ausscheiden allemal. Jetzt können sie sich voll auf die Liga konzentrieren.

1. damenartikel

Stadtderby geht klar an die Damen der BG Hagen

Konzentriert und hochmotiviert starteten die Damen der BG Hagen gegen die Stadtkonkurrenz des TSV. Ein 25:00 Run in den ersten 8 Min. des Spiels sorgte schnell für Klarheit auf dem Feld. Danach trauten sich aber auch die jungen Damen des TSV immer mehr in der Offensive zu. Und das mit Erfolg. Zwar konnten sie das Spiel zu keinem Zeitpunkt drehen, aber sie zeigten gute Aktionen in der Offensive durch schnelles Passen und Cutten. Das reichte schon um das zweite Viertel ausgeglichen zu gestalten (11:11 bzw. 40:17 zur Halbzeit). In der zweiten Halbzeit legten die Gastgeber an Intensität in der Defense wieder zu. Auch in der Offensive zeigten die BG Damen wieder das gewohnt starke Spiel beim Fastbreak und konsequent durchlief man, meist erfolgreich, die eigenen Systeme. Die Viertel 3 und 4 konnten die BGlerinnen deutlich gewinnen und so war schnell die Grundlage für eine ausgelassene Stimmung auf der Bank als Vorbereitung für die anstehende Weihnachtsfeier geschaffen.

Pkt. BG Hagen: Cassandra Krüger (23 Pkt.|7/10 FW), Katrin Schrage (14), Mareen Thimm (11|1/4 FW), Sabrina Wisniewski (11|3/4 FW), Judith Sadowsky (9|1/2 FW), Heike Storkmann (8|2/6 FW), Michaela Matthies (4), Sandra Plöger (2), Jana Elflein (1|1/2 FW).

Pkt. TSV Hagen II: Fahnert (13 Pkt.), Kourtoglou (8), Bönicke (5), Eicken & Hermes (je 4), Lippe & Knura (je 2), Beele (1).